Dehnungsstreifen entfernen - 7 Methoden, Cremes & Hausmittel, die helfen

Dehnungsstreifen entfernen

Haftungsausschluss: Ich habe die Inhalte auf dieser Seite aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Aber jeder Körper ist individuell und ich kann Dir daher auch mit folgender Anleitung kein plötzliches Verschwinden der Dehnungsstreifen versprechen (das wäre weder ehrlich noch seriös).

Die weißen oder roten Linien auf Deiner Haut nerven Dich und Du möchtest sie loswerden?

Oder Du fragst Dich gerade, ob diese "Hautzeichnungen" eigentlich gefährlich sind und Du Dir Sorgen um Deine Gesundheit machen musst?

Dann bist Du hier richtig und nach dem Lesen dieses Artikels weißt Du, was diese Dinger eigentlich genau sind, wann und wie sie auftreten und wie Du die Dehnungsstreifen entfernen kannst.

Was sind Dehnungsstreifen eigentlich?

Dehnungsstreifen (im Fachchinesisch auch Striae cutis atrophicae genannt) sind farbig unterlegte Vertiefungen am Po und am Oberschenkel sowie am Bauch und um die Hüfte herum. Gelegentlich kann auch die Brust und der Oberarm betroffen sein.

Im Gegensatz zu Cellulite treten Dehnungsstreifen als einzelne, klar voneinander abgegrenzte Striche in Erscheinung.

Sie können unterschiedlich lang, unterschiedlich tief und unterschiedlich gefärbt sein. Es gibt hellere und dunklere oder auch deutlich rote Dehnungsstreifen.

Manchmal verändert sich ihr Aussehen und sie scheinen zu verschwinden.

Doch wenn Du genauer hinsiehst, sind sie immer noch da und haben sich nur von roten in weiße Dehnungsstreifen verwandelt.

Umgekehrt ist es auch möglich; dann wirken vormals helle Striche plötzlich dunkler.

Doch das Wichtigste: Dehnungsstreifen sind kein gesundheitliches, sondern ein rein kosmetisches Problem!

Optisch sind sie dennoch keine Augenweide.

So kannst Du sie wieder loswerden.

7 Methoden, um Deine weißen und roten Dehnungsstreifen entfernen zu können

1. Cremes & Pflegeöle

Bei regelmäßiger Anwendung können Cremes und Pflegeöle den Farbton von Dehnungsstreifen aufhellen oder abschwächen, auch wenn sie "nur" damit vermutlich nie komplett verschwinden.

Sprich gegebenenfalls vor einer Anwendung mit Deinem Arzt, falls Du empfindliche Haut hast oder auf bestimmte Inhaltsstoffe allergisch reagierst.

Hier zwei Öle, die wirksam gegen Dehnungsstreifen sind.

Mammacita - Schwangerschafts Pflege-Öl

Mammacita Schwangerschafts Pflege-Öl

Quelle: amazon.de

Als Pflegeöl für einen schönen Babybauch präsentiert sich dieses Pflege-Öl, speziell für werdende Mütter.

Es versorgt die Haut mit Vitamin A und E und verleiht ihr so mehr Elastizität. Das Öl enthält nur natürliche und vegane Inhaltssstoffe.

Bi-Oil - Hautpflege-Öl für Dehnungsstreifen

Bi-Oil Hautpflege-Öl für Dehnungsstreifen

Quelle: amazon.de

Ein auf Amazon sehr gut bewertetes Hautpflege-Öl speziell für Narben und Dehnungsstreifen.

Mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen wie Ringelblumenextrakt, Lavendelöl und Kamille zieht es schnell ein und kann das Aussehen der Haut verbessern.

2. Peeling

Eine weitere einfache Möglichkeit, weiße Dehnungsstreifen zu behandeln, ist ein regelmäßiges Peeling.

Dabei wird die oberste Hornschicht der Haut entfernt, etwa durch eine Massage mit Peeling-Partikeln.

An den Hautstellen mit Dehnungsstreifen kann das dazu führen, dass die Streifen an der neuen Hautschicht deutlich schwächer zu sehen sind.

Ein weiterer Effekt ist, dass durch Peeling auch andere Behandlungsmethoden, wie etwa Öle, schneller und tiefer in die Haut eindringen und so ihre Wirksamkeit besser entfalten können.

3. Hausmittel

Zucker

Zucker schmeckt nicht nur gut, sondern kann in Form eines Peelings auch gegen Dehnungsstreifen helfen. 🙂

Probier mal folgendes:

  • Mische eine Tasse Zucker mit 1/4 Tasse Mandelöl und etwas Zitronensaft.
  • Massiere die Mischung an den Stellen mit den Dehnungsstreifen etwa 5-8 Minuten lang ein.
  • Mach das 3-4 Mal die Woche, am besten direkt beim Duschen.

Kokosöl

Kokosöl* hat eine heilende Wirkung und kann daher ebenfalls das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen, Narben oder generell Hautschäden verbessern.

Vor allem bei roten Dehnungsstreifen kann Kokosöl sehr aufhellend wirken, wenn Du es regelmäßig anwendest.

Vitamin A

Vitamin A wird auch als Retinol bezeichnet und ist ein Stoff, der die Haut glatter und jugendlicher aussehen lassen kann.

Retinol ist heutzutage in vielen Anti-Aging Cremes enthalten, wie zum Beispiel auch in dieser hier*.

Vitamin A kann aber auch zum Beispiel in Form von hochdosierten Tropfen* eingenommen werden und trägt grundsätzlich zur Gesundheit bei.

Auch Vitamin-A-reiche Lebensmittel wie Karotten oder Süßkartoffeln können dazu beitragen, Dein Hautbild zu verbessern und die Schwangerschaftsstreifen abzumildern.

Aloe Vera

Aloe Vera gilt als "Hautweichmacher" und ist somit ein ideales Hausmittel gegen Schwangerschaftsstreifen.

Es gibt viele Öle mit Aloe Vera, zum Beispiel auf Amazon*.

Wichtig ist auch hier das regelmäßige Auftragen auf die Dehnungsstreifen, am besten direkt nach dem Duschen oder wohltuenden Vollbad.

4. Microneedling

Beim Microneedling werden winzige Nadeln in die Haut gestochen, um die Kollagenproduktion anzuregen.

Erhöhtes Kollagen und Elastin fördern die Hautregeneration und können so das Erscheinungsbild der Haut verbessern und Dehnungsstreifen reduzieren.

Aber auch diese Behandlungsmethode ist keine Eintagsfliege, um Verbesserungen zu erzielen.

Es braucht mehrere Behandlungen über Monate, um Schwangerschaftsstreifen - vor allem bei dunklerer Haut - verringern zu können.

5. Mikrodermabrasion

Bei der Mikrodermabrasion werden winzige Peelingkristalle auf die betroffenen Bereiche der Haut gesprüht und so abgestorbene Hautzellen und Hautschuppen abgetragen. 

Mit einem Vakuum-Druckluft System werden die Kristalle und "Haut-Abafallprodukte" vorsichtig eingesaugt.

Für nachhaltige Ergebnisse muss die Mikrodermabrasion über einen bestimmten Zeitraum mehrmals werden.

Auch hier gibt es keine 100%ige Garantie, dass Du die Dehnungsstreifen damit vollständig entfernen kannst.

6. Lasertherapie

Bei der Lasertherapie dringen Laser in die Haut ein und regen das Gewebe um Deine Dehnungsstreifen an, schneller zu heilen.

Die Lasertherapie stimuliert die Melaninproduktion und kann dafür sorgen, dass sich die Dehnungsstreifen dem normalen Hautton angleichen.

Die Lasertherapie ist zwar effektiv, erfordert jedoch mehr als eine Sitzung, um ansprechende Ergebnisse zu erzielen.

Besprich die verschiedenen Möglichkeiten einer Lasertherapie am besten mit Deinem Hautarzt.

7. Schönheitsoperation

Willkommen in der Welt der Reichen und Schönen! 🙂

Hilft sonst nichts, dann kann eine Operation helfen Deine Dehnungsstreifen entfernen zu können - dauerhaft.

Diese Option ist allerdings nicht nur sehr teuer, sondern kann als Begleiterscheinung auch Narben hinterlassen.

Am Ende ist es ein chirurgischer Eingriff, der natürlich auch eine Reihe von Gesundheitsrisiken birgt und gut überlegt sein sollte.

Sprich einfach mit Deinem Hautarzt darüber und lass Dich professionell beraten (über Deine eigene Online-Recherche hinaus).

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei Dehnungsstreifen um feine Risse im Bindegewebe, durch die das Adernetz schimmern. Teilweise können sie sogar schon in der Pubertät auftreten.

Sind sie besonders tief oder werden Deine Beine stärker durchblutet, überwiegt eine rote Färbung. Weniger tiefe oder alte Dehnungsstreifen wirken viel heller; nämlich weiß oder silbrig.

Schlaue Menschen nennen die charismatischen Zeichen auch Striae cutis atrophicae. Das heißt so viel wie "Streifen der verkümmerten Haut".

Demnach wären die farbigen Striche an Bauch, Beinen und Po Anzeichen einer Unterversorgung. Das ist nicht ganz falsch; gemeint ist aber nicht die Ernährung im herkömmlichen Sinn, sondern die Zufuhr von Kollagenen.

Das sind Eiweißverbindungen, die Deine Haut und das darunterliegende Bindegewebe sowie Knochen, Sehnen, Bänder und Knorpel elastisch halten.

Dadurch besitzen diese Körperteile eine gewisse Dehnungsfähigkeit. Lässt sie nach, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Brüchen, Rissen oder Austrocknung.

Das Gleiche passiert bei Überlastung: Fällst Du dumm, kannst Du Dir eine Sehne zerren oder den Oberarm brechen.

Auch Deine Haut und das Bindegewebe nehmen bei Überbeanspruchung Schaden.

Werden sie zu stark oder zu schnell gedehnt, entstehen Risse - die als Dehnungsstreifen sichtbar werden.

Sind Dehnungsstreifen ein Frauen-Problem?

Am bekanntesten ist dieses Phänomen aus der Schwangerschaft.

Die Haut vieler Frauen neigt in dieser hochsensiblen Phase verstärkt zu Bindegewebs-Rissen - weswegen sie häufig auch Schwangerschaftsstreifen bezeichnet werden.

Mit dem heranwachsenden Baby haben sie jedoch nur indirekt zu tun; wie so oft kommen hier mehrere Aspekte zusammen.

Die Gründe für die Ausbildung von Dehnungsstreifen sind vielschichtig.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sind sie vor allem auf eine vererbbare Bindegewebsschwäche und hormonelle Einflüsse zurückzuführen.

Demnach sind vor allem Personen betroffen, die

Das Auftreten der charismatischen Hautzeichnung ist jedoch kein reines "Frauending".

Auch Männer können Dehnungs- bzw. Schwangerschaftsstreifen bekommen - denn es gibt noch einen weiteren Faktor, der ihre Ausbildung begünstigt.

Bei starker Gewichtszunahme in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum sind die Haut und das Bindegewebe ebenfalls hohen Belastungen ausgesetzt.

Dazu kommt: Die Regionen, in denen sich Dehnungsstreifen am häufigsten zeigen, setzen auch leichter und schneller Fett an - das zusätzlich auf die Haut drückt.

So wird ein Teufelskreis in Gang gesetzt, dem Männer genauso unterliegen können wie Frauen.

Kann man Dehnungsstreifen vorbeugen?

Das einmal geschädigte Bindegewebe zu "reparieren" ist schwierig, daher ist Vorbeugen einer der besten Tipps gegen Dehnungsstreifen.

Er kann das Entfernen überflüssig machen, ist aber kein Garant gegen späteres Auftreten - denn wie Du inzwischen weißt, haben die Male verschiedene Ursachen.

Einen Versuch ist es allemal wert - zumal sich die empfohlenen Hausmittel auf das Gesamt-Befinden auswirken:

  • Viel trinken.
  • Sportliche Betätigung.
  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft.

...gelten als bestes Präventions-Programm und verursachen so gut wie keine Kosten.

Auch Wechselduschen und anschließendes Trockenbürsten sind effektive Hausmittel, weil sie die Durchblutung anregen und die Zellstruktur stärken.

Zusätzlich kannst Du Körperpflege-Produkte einsetzen, die der Haut Feuchtigkeit spenden und sie mit wertvollen Nährstoffen versorgen.

Fazit

Dehnungsstreifen sind Risse im Unterhautgewebe, die ganz unterschiedlich ausgeprägt sein können und sowohl bei Männern wie bei Frauen auftreten.

Sie sitzen hauptsächlich dort, wo der Körper stark belastet wird.

Neben der Brust-, Gesäß- und Bauchregion sind vor allem die Oberschenkel und Oberarme betroffen.

Dehnungsstreifen zu entfernen ist nicht zwingend nötig und selbst operativ nicht immer restlos möglich.

Ihr Erscheinungsbild kann aber durch verschiedene Behandlungsmethoden und Pflegeprodukte stark beeinflusst werden.

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Katja Blüme
 

Ehemalige Partymaus, heute Anfang 40, verheiratet und 2-fache Mutter mit Fulltime-Job. :-) Ich schreibe hier über meinen persönlichen Weg, wie ich meine Cellulite auf ein noch kaum sichtbares Minimum reduzieren konnte. Ich möchte jede Leidensgenossin motivieren, es mir nachzumachen und dazu einladen, mir über meine Kontaktseite jederzeit eine nette Mail mit Fragen zu schreiben oder einfach "ihre Cellulite-Story" zu erzählen. :-) Meine ganze Geschichte kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

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