Cellulite Oberschenkel | 6 Tipps & 5 wirksame Übungen
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6 einfache Tipps & 5 gezielte Übungen gegen Cellulite am Oberschenkel

Cellulite-Oberschenkel

Haftungsausschluss: Ich habe die Inhalte auf dieser Seite aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Aber jeder Körper ist individuell und ich kann Dir daher für die Cellulite am Oberschenkel keine bestimmten Verbesserungen versprechen (das wäre weder ehrlich noch seriös).

Cellulite am Oberschenkel betrifft sehr, sehr viele Frauen. Warum? Weil gerade an Oberschenkel und Po sehr viele Fettzellen unter der Haut sitzen. Du weißt bereits, wie Cellulite entsteht? Dann sollte es Dich nicht wundern, wenn Du besonders an den Oberschenkeln vorne und hinten sehr viele der unschönen Dellen und Grübchen findest.

Tatsächlich sind die meisten Frauen von Cellulite am Oberschenkel betroffen. Noch ärgerlicher ist es, wenn man ein Tattoo hat, das man natürlich im Sommer zeigen möchte. Ich verrate Dir auf dieser Seite, was Du konkret dagegen tun kannst.

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Tipps und Tricks, um Cellulite am Oberschenkel zu reduzieren

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Einfach wird es nicht. Pille schlucken und die Cellulite ist weg - wer wünscht sich das nicht? Aber das funktioniert nicht. Was dagegen sehr gut hilft ist ein ganzes Paket an Maßnahmen, die zusammen für glatte, sexy, wunderschöne Oberschenkel sorgen.

1. Eincremen. Täglich.

Es muss nicht einmal eine spezielle Anti-Cellulite-Creme sein. Die sanfte Massage beim Eincremen, die zusätzliche Feuchtigkeit und die Pflege für die Haut glätten selbige. Das entspannt Dich. Und wenn Du entspannt bist, hast Du keinen Stress.

Die Reduktion von Stresshormonen trägt zu einer schönen, glatten Haut, zu starkem Bindegewebe und zur Entgiftung Deines Körpers bei.

2. Trockenbürsten. Täglich.

Sanft kreisende Bewegungen mit einer speziellen Bürste* regen die Durchblutung an und bringen Dein Lymphsystem in Schwung. Das wiederum sorgt dafür, dass der Körper Giftstoffe abbaut.

Giftstoffe lagert Dein Körper in den Fettzellen ein, damit sie das System nicht überlasten, sondern langsam ausgeschieden werden können. Eine bessere Durchblutung und Lymphdrainage transportieren diese Toxine aber ebenfalls ab - Dein Körper muss sie also nicht einlagern und die Fettzellen nicht weiter auspolstern.

3. Giftstoffe vermeiden.

Alkohol, Tabakwaren, Drogen, Koffein und Zucker, gesättigte Fette, Umweltgifte - das alles setzt Deinem Körper zu und belastet ihn. über die Ernährung wie auch über Kosmetika und die Umwelt gelangen Giftstoffe in den Körper. Gegen Luftverschmutzung und Hormonrückstände im Leitungswasser kannst Du nicht viel tun - gegen zu viel Salz, Zucker und gesättigte Fette in Deinem Essen schon.

4. Schnelle Hilfe in der Not mit Selbstbräuner.

Manchmal muss es einfach fix gehen. Da steht eine Feierlichkeit im "kurzen Schwarzen" an, oder ein sportlicher Wettbewerb. Vielleicht auch einfach nur ein Date - wer weiß. 😉 Auf dunkler Haut fällt Cellulite erwiesenermaßen nicht so auf.

Stopp, nicht gleich ins Sonnenstudio rennen!

UV-Strahlung lässt Deine Haut altern, verursacht Falten und im schlimmsten Fall Hautkrebs. Das willst Du nicht. Außerdem bräunt Cellulite-Haut oft ungleichmäßig. Stattdessen: Beine gründlich enthaaren und gleichmäßig mit Selbstbräuner* behandeln.

5. Beweg Dich!

Achte darauf, die Treppen anstelle des Aufzugs zu nehmen. Einkaufen gehen hat etwas mit gehen, also zu Fuß, zu tun - oder sagst Du immer "Einkaufen fahren"? Also geh bitte auch, wenn der Laden nicht mehr als vier Blocks entfernt ist. Das kostet Dich in der Stadt aufgrund von Ampeln und Parkplatzsuche keine Extrazeit und sorgt dafür, dass die Durchblutung in Deinen Beinen besser wird.

Was hat das mit Cellulite am Oberschenkel zu tun?

Wer im Sitzen arbeitet (und das tun 90 % der Menschen heutzutage), der hält die Beine erstens still und zweitens wird die Durchblutung durch die Haltung in Kombination mit engen Röcken oder Hosen verschlechtert. Eine schlechtere Durchblutung bedeutet, dass sich mehr Cellulite bildet.

6. Bioaktive Kollagenpeptide?!

Genau, Supplements. Das sind aber andere Peptide als das, was die "harten Jungs" im Fitnessstudio nehmen. Es handelt sich dabei um Proteinfragmente, die 2 bis 20 Aminosäuren pro Molekül bestehen. Kollagen wird vom Körper als Strukturprotein benötigt, es ist für viele Vorgänge im Körper einfach wichtig.

In einer Studie konnte festgestellt werden, dass die Peptide bei regelmäßiger Einnahme bei Frauen mit Cellulite durchaus das Hautbild bessern können. Die Studie ist hier einsehbar.

Welche Übungen und Workouts helfen gegen Cellulite am Oberschenkel?

Bevor Du weiterliest, muss ich Dich warnen: Es geht nicht von heute auf morgen!

Du brauchst jetzt viel Durchhaltevermögen und einen eisernen Willen. Denn jetzt geht es ums Training. Für "eiserne" Muskeln! 🙂

Warum?

Ganz einfach: Wenn straffe, starke Muskeln Deinen Körper formen, können ein paar weiche Fettzellen und schwaches Bindegewebe nicht viel ruinieren. Denn die pralle Muskulatur spannt die Haut von innen heraus auf. Das sieht einfach knackig aus - und glatt. 🙂

1. Squats

Squat Jumps

Nie gehört?

Okay, auf Deutsch heißen sie ganz einfach Kniebeugen. Kniebeugen hat schon "Turnvater Jan" empfohlen, wenn auch nicht gegen Cellulite am Oberschenkel. 😉

Du stellst Deine Füße etwa schulterbreit auseinander, verteilst Dein Gewicht gleichmäßig auf beide Beine und gehst bei geradem Rücken langsam und gleichmäßig in die Hocke. Und zwar so tief, wie Du kannst.

Die Fußsohlen bleiben dabei auf dem Boden. Und Dein Knie darf nicht zu weit nach vorne rutschen: Über der Spitze des großen Zehs ist Schluß. Das ist wichtig, sonst belastest Du Deine Gelenke zu sehr.

Wenn Du so weit unten bist wie Du kannst, hältst Du die Position kurz und gehst langsam wieder in die Vertikale. Kurze Pause, wieder runter.

2. Plié Squats

Klingt wie eine Übung aus Ballet und Gymnastik, sieht auch so aus: Du stehst breiter als bei den normalen Squats, die Füße befinden sich deutlich außerhalb Deiner Schultern. Die Fußspitzen zeigen leicht nach außen.

Und jetzt hockst Du Dich runter. Die Füße bleiben auf dem Boden, die Knie gehen nur bis maximal zur Spitze Deines großen Zehs nach vorne, der Rücken bleibt gerade. Deine Arme hältst Du vor Dir locker zwischen den Beinen.

Warum?

Weil Du diese Übung nur anfangs "leer" machst und bald Gewichte in den Händen hältst.

Das Besondere an den Plié Squats: Du spannst Bauch und Po fest an und gehst nur soweit nach unten, dass Deine Oberschenkel parallel zum Boden sind. Im Knie hast Du also maximal einen Winkel von 90°. "Unten" drückst Du Dich nur aus den Fersen hoch und kneifst gleichzeitig den Po zusammen.

Stell Dir vor, Du willst den Boden unter Deinen Fersen allein aus der Kraft Deiner Füße heraus zusammenziehen. Die Füße bleiben dabei natürlich auf dem Boden stehen.

Bist Du wieder "oben", drückst Du die Pobacken noch einmal gezielt zusammen und schiebst mit dieser Bewegung die Hüfte nach vorn. Hier ein Video zum besseren Verständnis.

3. Pistol Squats

Noch einmal Kniebeugen, diesmal einbeinig. Damit Du nicht gleich die Balance verlierst (sondern wirklich nur die Cellulite am Oberschenkel), solltest Du Dich an einer Wand oder im Türrahmen abstützen.

Du kannst die Pistol Squats auch mit dem Schlingentrainer* machen. Stell Dich stabil auf ein Bein und heb das andere etwas vom Boden hoch. Die Hüfte sollte dabei so gerade wie möglich bleiben, die Zehenspitzen ziehst Du an. Mit dem anderen Bein geht Du in eine tiefe Kniebeuge und führst dass angehobene Bein dabei nach vorne.

Es sollte in Deiner tiefsten Stellung parallel zum Boden sein. Bleib im Rücken und im Bauch stabil (und möglichst gerade), drück Dich vom tiefsten Punkt aus mit der Ferse nach oben. Das zieht heftig im Po - wird aber mit der Zeit immer einfacher.

Der Muskel, der in den Hinterbacken so weh tut, ist der, der gegen die Cellulite arbeitet. So sieht das dann in er Praxis aus. 🙂

4. Side Lunges

Side-Lunges

Stell Dich deutlich breiter als schulterbreit hin und beuge das linke Bein. Den Po bewegst Du in Richtung Boden, als wolltest Du Dich hinsetzen. Das Knie bleibt wieder sauber hinten hinter der Spitze vom großen Zeh, das rechte Bein steckst Du gerade durch.

Die Füße bleiben auf dem Boden. Du gehst so tief herunter, wie Du kannst. Bist Du unten, drückst Du Dich mit den Fersen und den hinteren Außenkanten des Fußes wieder hoch. Und dann ist die andere Seite dran. 🙂

5. Front Lunges

Front-Lunges

Stell Dich diesmal etwa schulterbreit hin und mach mit einem Bein einen Schritt nach vorne. Du befindest Dich dann in einem tiefen Ausfallschritt.

Das hintere Bein beugst Du in Richtung Boden, das Knie darf den Boden aber nur küssen - nicht ablegen! Drück Dich aus der Ferse des vorderen Beins wieder nach oben, setz den Fuß neben den anderen zurück.

Jetzt ist das andere Bein dran: Du wiederholst die Übung mit dem anderen Bein vorne. Und dann wieder andersherum. Achte darauf, dass Dein vorderes Knie gerade bleibt und nicht nach innen fällt.

Oberschenkel vorne und Oberschenkel hinten gut trainiert - und jetzt?

Zuerst einmal: So ein Workout mit den oben beschriebenen Übungen kannst Du jeden Morgen und jeden Abend absolvieren, wenn es Dir Spaß macht. Dreimal die Woche solltest Du aber wenigstens ran.

Am besten lässt Du immer einen Tag Pause zwischen den Trainingseinheiten, wenn Du das nicht täglich machst. Jede der Übungen solltest Du wenigstens 12mal bis 15mal wiederholen, und zwar in drei Sätzen.

Bei den Übungen, die erst einmal nur eine Seite beanspruchen (Side Lunges und Pistol Squats zum Beispiel) ist jede Seite so oft dran. Heißt konkret: 15 Squats, kurze Pause, 15 Squats, kurze Pause, 15 Squats. Nächste Übung genauso durchführen.

Sind 15 Übungen in je drei Sets nicht schwer, darfst Du auch 20 oder 30 Übungen in je drei Sets machen. Wichtig: Mach alle Übungen. Denn Deine Oberschenkel bestehen aus mehr als nur einem Muskel. Du willst die Cellulite am Oberschenkel rundherum loswerden, nicht nur an einer Stelle.

Werden die Übungen irgendwann leicht, nimmst Du Gewichte dazu.

Handgelenksmanschetten* sind ganz toll, denn die kannst Du langsam aufstocken. Fang mit 1 kg je Seite an, also insgesamt 2 kg. Steigere die Gewichte im Laufe der Zeit immer weiter, bis Deine Muskulatur so stramm ist, wie Du sie gerne hättest.

Wenn Du jetzt Deinen Trainingsplan einfach so hältst, hält Dein Körper die Muskulatur und baut nicht weiter auf. Kippst Du Dein Training, sind die Muckis ganz schnell wieder weg - und die Cellulite am Oberschenkel ist wieder da.

Fazit

Übungen gegen Cellulite am Oberschenkel bekämpfen die unschönen Dellen in der Haut zweifach:

  • Einerseits verbrennst Du ziemlich viel Fett, wenn Du mit Gewichten wie oben beschrieben trainierst.
  • Und andererseits formen die neuen Muskeln Deinen Körper neu - und lassen die Haut glatt und ebenmäßig erscheinen.

Wenn Du Dich dann noch mit Cremes pflegst und mit Massagen verwöhnst, machst Du schon viel richtig. Der Sport fällt Dir übriges leichter, wenn Du auch auf Deine Ernährung achtest.

Was sind Deine Erfahrungen mit Cellulite am Oberschenkel? Hast Du ein "Geheimrezept", das ich bislang noch nicht auf dem Radar hatte? 😉 Erzähle mir gerne als Kommentar davon.

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Katja Blüme
 

Ehemalige Partymaus, heute Anfang 40, verheiratet und 2-fache Mutter mit Fulltime-Job. :-) Ich schreibe hier über meinen persönlichen Weg, wie ich meine Cellulite auf ein noch kaum sichtbares Minimum reduzieren konnte. Ich möchte jede Leidensgenossin motivieren, es mir nachzumachen und dazu einladen, mir über meine Kontaktseite jederzeit eine nette Mail mit Fragen zu schreiben oder einfach "ihre Cellulite-Story" zu erzählen. :-) Meine ganze Geschichte kannst Du bei Interesse hier nachlesen.

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